Hans Muth

 

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Lampaden im Rückblick

 

 

Lampaden ist ein historisch typischer Ort, der durch seinen Mittelpunkt besticht. Bürgerhaus, Kirche, Jugendheim, Bäckerei und Lebensmittelgeschäft sind so um den Ortskern verteilt, wie es den Dörfern bei ihrer Gründung eigen war und heute noch die Verzückung der Historiker hervorruft.

Lampaden hat ca. 600 Einwohner auf einer Gemarkung 815 Hektar, davon sind 255 ha Wald und 495 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche.

Örtliche Einrichtungen sind Bürgerhaus, Sportanlage und ausgebaute Wanderwege.

Zwölf Vereine und Gruppierungen existieren, fast keine aber ohne Existenz-Sorgen.

Die Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr haben im Gemeindehaus eigene Räumlichkeiten. Für die Sicherheit der Lampadener scheint gesorgt. Die Gymnastikgruppen benutzen den Saal als Trainingsraum.

Lampaden ist von seiner Vergangenheit geprägt. Fünf Kapellen im Ort und an der Ortsgrenze und 16 Wegekreuze sprechen eine eigene Sprache. Seit 1986 besteht eine funktionierende Gemeindepartnerschaft mit dem lothringischen Cocheren und regelmäßigen jährlichen Treffen. 

Die Lampadener Kirche wurde 1200 errichtet und 1928 weitgehend in einem eigenständigen Stil umgebaut. Erst kürzlich wurde nach einer erneuten Renovierung der neue Altar durch Bischof Reinhard Marx konsekriert. Markant sind auch die Gräber auf dem Friedhof. Sie messen zum Teil bis zu acht Metern Breite, eine Seltenheit im Trierer Land. Mit der Ortschaft Hentern unterhält Lampaden eine dislozierte Grundschule, und die Kindergartenkinder fahren mit dem Bus nach Schillingen, wo sie betreut werden.

Die Chronik von Lampaden ist beim Ortsbürgermeister zum Preis von 15€ erhältlich