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Cruciatus ist ein
schnörkellos erzählter Krimi und eine spannende Abenteuergeschichte
gleichzeitig. Schon nach wenigen Seiten befindet
sich der Leser auf den
Spuren eines kaltblütigen mehrfachen Mörders.
Der geschichtliche Hintergrund der Hexenverfolgungen in der frühen
Neuzeit als Ausgangspunkt eines auch in heutige Tage noch ausstrahlenden
Unheils zieht den Leser
rasch in seinen Bann und die schrittweise Lösung einer rätselhaften aus
diesen Tagen überkommenen Botschaft
trägt ihr Übriges zur
Atmosphäre des Romans bei.
Sympathische Helden, dramatische Verfolgungsjagden, ein fanatischer
Killer und eine Schatzsuche bilden hier eine sehr unterhaltsame
Krimi- Mischung, die man so
nicht jeden Tag zu lesen bekommt.
Markus Walther,
Saarkrimi.de
RTL-Interview "Cruciatus"...
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Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1587,
Hoch- Zeit der heiligen Inquisition und der Hexenverfolgungen.
Ein Foltermeister und seine
beiden Folterknechte verrichten ihre menschenverachtende Arbeit tief
unter den Mauern eines Klosters, in einer Folterkammer, irgendwo in
Deutschland, deren Existenz nur Eingeweihten bekannt ist.
Als es zu dem Diebstahl
eines wertvollen Gegenstandes von Seiten des Foltermeisters an einem
seiner hohen Herren kommt, wird er selbst Opfer der Folter und der
darauf folgenden Hinrichtung. Das Versteck des Schatzes hat er in dem
Bewusstsein, dass er sein Leben so oder so verwirkt hatte, nicht
preisgegeben.
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Im Jahr 2010 taucht in einem
historischen Buch der Stadtbibliothek Trier aus dem Jahr 1587 ein
rätselhafter Hinweis auf einen Schatz auf.
Die Örtlichkeit ist mittels
eines Verses verschlüsselt. Als die Hobby-Historiker Armin Kottelkamp
und Peter Sibelius sich mit der Lösung des Rätsels befassen wollen,
werden sie ermordet.
Professor Theodor von
Wernecke, ein Geologe und mit historischen Ausgrabungen im Trierer Land
beauftragt, erhält über Wolfram Kleeser, der in der Nähe eines
Benediktiner-Klosters eine Klause bewohnt, Kenntnis von einer aus dem
Mittelalter stammenden Folterkammer.
Seinen Angaben zufolge hat
er vor Jahren unter dem Siegel der Verschwiegenheit die Zugänge zu
dieser Folterkammer vermauert.
Der Professor versucht nun,
seinerseits den Schatz zu finden, wobei auch er nicht vor Anschlägen
verschont bleibt.
Kriminalhauptkommissar
Werner Meyfarth glaubt, über den Professor den Mörder der beiden
Hobby-Historiker dinghaft zu machen und haftet sich an seine Fersen.
Doch immer ist ihm der Professor, gemeinsam mit seinem Assistenten Dr.
Heidrich und der Tochter einer der ermordeten Hobby-Historikern, Shiwa
Sibelius, ihm einen Schritt voraus.
Bald schon stellt sich
heraus, dass ein brutaler und vom religiösen Wahn verfolgter
geheimnisvoller Hüter der bislang unbekannten Folterkammer mit allen
Mitteln versucht, das Geheimnis zu wahren, das vermeintlich nur er und
die Mönche des Klosters kennen.
Das Trio kann mehreren
Anschlägen entgehen, bis sie schließlich an ihrem Ziel angelangt sind.
Die
Mischung der Erzählung aus Historie, Phantasie und Dramatik, gepaart
mit einem Hauch von Humor, gibt Einblicke in die Verfahrensweise und
Unmenschlichkeit der Hexenverfolgung, deren Verarbeitung durch den Autor
mithilfe von Original-Akten dieser Zeit erfolgte.
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