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Hans
J. Muth |
Bangen, Hoffnung, Freude, Dank
Man sehnt es sich doch so herbei,
man würde tausend Wege gehn`,
so vieles wäre einerlei
wenn man sich dessen sicher sei,
dass man es bald sein eigen nennt:
Ein Kind
Du glaubst es kaum, s' ist wie ein Traum,
wenn deine Frau es dir dann sagt:
Dein Wunsch wird wahr.
Die Zeit wird lang, das Herz ist bang'.
So vieles hat man schon geseh'n!
`s wird nicht gescheh'n!
Den Tag, an dem der kleine Mensch
ans Tageslicht sich durchgekämpft,
vergisst man nie.
Der erste Schrei, der erste Blick
der Eltern Augen voller Glück,
o Herr, wir danken dir dafür!
In der „Großen Lyrik-Edition“ der Frankfurter Bibliothek „Das neue Gedicht“,
einer Anthologie aus dem Jahr 2008, einem 800-seitigem Band mit 922 Gedichten,
ist Hannes Wildecker mit dem lyrischen Beitrag „Bangen, Hoffnung, Freude, Dank“
vertreten.
Frankfurter Bibliothek
Jahrbuch für das neue Gedicht 2007/2008
Verlag: Brentano- Gesellschaft Frankfurt/M. mbH
Erschienen: 12/2007
ISBN: 978-3-865489-58-6