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Hans
J. Muth |
Gestörte Idylle
Am Ufer des Baches ,
den Blick in die Ferne.
Betrachtend den Wald,
erwartend die Sterne.
Gedankenverloren -
die Ruhe genießend;
der Vögel Gezwitscher;
der Bach dahin fließend.
Die Wolken hoch droben
zieh`n langsam nach Süden:
Ein Sinnbild der Zeit,
die dem Mensch nicht geblieben.
Urplötzlich der Wandel:
Donnergetöse!
Sich nähernd am Himmel
metallene Riesen.
Die Macht demonstrierend,
die Lüfte beherrschend,
Kondens absorbierend,
die Menschen einpferchend.
Dann wieder Ruhe -
die Vögel verstummt.
Verlassend den Ort:
Der Mensch war der Grund!
In der „Großen Lyrik-Edition“ der Frankfurter Bibliothek „Das neue Gedicht“,
einer Anthologie aus dem Jahr 2008/2009, einem 800-seitigem Band mit rund 1000 Gedichten,
ist Hannes Wildecker mit dem lyrischen Beitrag "Gestörte Idylle" vertreten.
Erscheinungsdatum 12/2008
ISBN: ISBN 3-933800