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Hans J. Muth

 

Der Bauer

 

Hände aus Stahl und Wetter gebräunt,

lang' ist sein Tag, die Zeit nie versäumt.

Produkte des Lebens, die ihm abverlangt,

zur sicheren Zukunft, um die er stets bangt.

 

Die Sense, sie streicht mit scharfem Strich

Die Ähren gleiten sanft zu Boden

Den Bauern drängt es mit gradem Schritt

Sein Tagewerk alsbald zu loben.

 

Die Sonn` am Himmel sie verstrahlt ihr Licht,

Die Wärme, so kostbar, die Natur zu mehren.

Der Bauer sucht bei jedem Strich

Des Schweißes sich vermehrt zu wehren.

 

Der Arbeit verschrieben vom Tag bis zur Nacht;

nie Freiheit gekannt, nur der Mächtigen Macht.

Wer kann schon Gewähr für die Zukunft ihn geben?

Wohl niemand, er weiß um der and`ren Bestreben!

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