|
|
zur
Seite von Hannes Wildecker ... hier
|
Hans
J. Muth |
Der Bauer
Hände aus Stahl und Wetter gebräunt,
lang' ist sein Tag, die Zeit nie versäumt.
Produkte des Lebens, die ihm abverlangt,
zur sicheren Zukunft, um die er stets bangt.
Die Sense, sie streicht mit scharfem Strich
Die Ähren gleiten sanft zu Boden
Den Bauern drängt es mit gradem Schritt
Sein Tagewerk alsbald zu loben.
Die Sonn` am Himmel sie verstrahlt ihr Licht,
Die Wärme, so kostbar, die Natur zu mehren.
Der Bauer sucht bei jedem Strich
Des Schweißes sich vermehrt zu wehren.
Der Arbeit verschrieben vom Tag bis zur Nacht;
nie Freiheit gekannt, nur der Mächtigen Macht.
Wer kann schon Gewähr für die Zukunft ihn geben?
Wohl niemand, er weiß um der and`ren Bestreben!