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Hans
J. Muth |
Herbst
Goldenes Laub vom Baume verstoßen,
getragen vom Wind zur ewigen Ruhe.
Sonnenstrahlen, von Zweigen gebrochen,
erweckend in uns ein Gefühl des Friedens.
Vergangen das Streicheln der warmen Prise,
vertauscht mit der Rauheit des nahenden Winters.
Vergessen das Plätschern des silbernen Baches,
verwandelt durch Naturgewalt in reißenden Strom.
Vorbei der Sonne aufdringliche Wärme.
Verkürzt die Tage, gleich dem Herbst des Lebens.
Doch trauere nicht, der Tod allein
ist Gewähr für den Anbeginn neuen Lebens.
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